
Dabei zieren meist auffällige, aber bei vielen potenziellen Trägern unbeliebte, Pistolen-Symbole oder 007 Schriftzeichen die Zifferblätter und Zeiger. Ein starker Tobak für Menschen die so etwas für Kitsch halten. Denen hat OMEGA mit der vorliegenden Spectre endlich auch eine Bond-Watch geschenkt, die dezenter nicht sein könnte. Lediglich der Ring des Bodens gibt Auskunft über den potenziellen Einsatz beim MI6. Und wenn man das zur Uhr gehörige Stahlband montiert hat, ist nur noch für Profis zu erkennen, dass es sich um eine Bond-Watch handelt. Auf dem NATO-Strap finden wir den 007 Schriftzug zwar, aber nur ganz klein auf einem Stahlbügel der Bandführung und auf der Schließe des Stahlbandes ebenso, was aber nicht weiter stört.

Eine Limitierung finde ich persönlich nur sinnvoll, wenn diese neben der besonderen Farbwahl noch einen Mehrwert bietet. Also wie eine Funktion, die es in der normalen Serie nicht gibt oder eine Legierung oder auch Gehäusebehandlung (DLC) die nur die Limitierung bietet.

Im Hause OMEGA hat man dann auch bei der Kreation der Seamaster 300 Spectre dem in Stundenschritten verstellbaren Stundenzeiger endlich eine konkrete Funktion gegeben. Eine GMT Funktion. Und zwar im Zusammenspiel mit der Keramik Lünette und ihrer 12er Einteilung. Konsequent, weil sich der Stundenzeiger bei diesem Manufakturkaliber erster Güte separat verstellen lässt ohne die Uhr anhalten zu müssen.
Leider fehlt der Seamaster Spectre, für eine ganz konkret gewollte GMT Funktion wie wir sie üblicherweise kennen, ein weiterer Zeiger und eine 24 Stunden Einteilung auf der Keramiklünette. Eben um erkennen zu können, ob es in der anderen Zeitzone gerade Tag oder Nacht ist. Somit ist der Hinweis von OMEGA zur GMT Funktion, sämtliche Zeitzonen der Welt darstellen zu können, leicht übertrieben.

Jetzt könnte man ebenfalls sogleich vermuten, die Rastung der Lünette erfolgt in ganzen oder zumindest in halben Stundenschritten. Leider nein, sie vollzieht genau 10 Schritte von einer Stundenmarkierung zur nächsten und zwar in beiden Richtungen. Doch welchen Sinn ergibt das? Bei Dunkelheit jedenfalls lassen sich die einzelnen Rastungen bei einem Zeitunterschied von beispielsweise 6 Stunden wohl kaum mehr mitzählen. Ganz anders sähe es wohl bei 12 oder gar bei nur 6 Schritten aus. Angesichts einer fehlenden Leuchtmarkierung lässt man das bei schlechten Lichtverhältnissen wohl bleiben.
O.K., eine zweite Möglichkeit wäre die Nutzung der Lünette als Memory-Instrument für Zeitspannen von bis zu 12 Stunden. Die Null-Markierung genau auf den Stundenzeiger ausgerichtet und der Träger weiß, wann die gewünschte Zeitspanne, beispielsweise einer Stunde, vorüber ist. Doch halt, genau das ist ja nur durch die feine Rastung in kleinen Schritten möglich.Bitte sehen uhr replica oder Rolex Yachtmaster
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